Sei kein Opfer

Dankbarkeit ist der Schlüssel zum Glück. 

Ich bin sehr stark davon überzeugt, dass Dankbarkeit einen ganz großen Unterschied macht. Ich glaube sogar, dass Dankbarkeit dir helfen kann, einen wirklichen Durchbruch in deinem Leben zu erfahren. Gerade wenn du dich danach sehnst, glücklicher zu werden, und du irgendwie merkst, dass du dir da selbst im Weg stehst, dann kann Dankbarkeit der Schlüssel für 2013 sein.

„Dankbarkeit ist der Schlüssel zum Glück. Man kann nicht dankbar und unglücklich zugleich sein.“ (Piet van Breemen)

Dankbarkeit befreit uns aus unserer eigenen Gefangenschaft!

Basierend auf meiner Erfahrung gibt es 4 Dinge, die uns persönlich gefangen halten. Aber die gute Nachricht ist, dass Dankbarkeit die Ketten sprengen kann.

Die vier Dinge, die uns gefangen halten, sind:

1) Unser Selbstwertgefühl.

Das Erste, das so viele von uns gefangen hält, ist, dass wir kein gutes Selbstwertgefühl haben. Wir schauen immer nur darauf, was wir nicht haben oder sind, anstatt darauf, was uns einzigartig macht. Wir sind gefangen von unserem Selbstwertgefühl, weil wir zu oft an den Punkt kommen, an dem wir glauben, dass wir nicht genug sind und dass wir es nicht wert sind.

2) Unsere Eifersucht.

Viele sind gefangen von Eifersucht. Das kann einen auffressen. Und wieder hat es damit zu tun, dass wir uns so auf den Anderen fixieren und auf das, was er hat, was wir nicht haben, dass ich da schon erlebt habe, wie Menschen durchdrehen.

3) Dass wir nicht vergeben.

Wie ich in meinen Fragen zum Jahresrückblick schon erwähnt habe, haben mein Bruder und ich ein gemeinsames Lebensmotto: Wir machen unser Herz nicht zu einer Mördergrube!

Die Welt ist nicht perfekt und Menschen werden an uns schuldig. Und wir werden auch an ihnen schuldig, aber das ich ein anderes Thema.  Im Geschäftsleben und auch im Privatleben. Freunde enttäuschen mich, Geschäftspartner halten ihr Wort nicht. Das passiert in meinem Leben genauso wie in deinem Leben sehr häufig, was für niemanden toll ist.

Und dann haben wir eine Entscheidung zu treffen. Lassen wir uns davon gefangen nehmen oder nicht?

4) Dass wir uns als Opfer sehen.

Das Vierte, das alles noch einmal zusammenfasst, aber auch viel mehr mit einschließt, ist, dass sich von den Menschen, die ich kennen lerne, 90% irgendwie als Opfer sehen.

Es gibt bestimmt auch viele gute Gründe, warum wir wirklich ein Opfer sind. Aber jetzt mal ganz ehrlich: Willst du dein Leben lang ein Opfer sein?

Irgendwann muss doch der Punkt kommen, an dem wir Eigenverantwortung übernehmen. Wir werden niemals glücklich, wenn unsere Identität, die eines Opfers ist.

Hier ist eine der besten Entscheidungen meines Lebens: 

Alles, was passiert, gut oder schlecht, dafür übernehme ich die persönliche Verantwortung. Ich werde niemand Anderes für meine Umstände oder mein Leben verantwortlich machen oder beschuldigen. In allen Umständen möchte ich etwas finden, für das ich dankbar sein kann.